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SPIEL- UND FREIZEITFLÄCHENKONZEPT, Bendorf am Rhein

Planungszeitraum I 2022-2023

PROBLEMATIK UND ANLASS

Die Stadt Bendorf hat sich das Ziel einer „enkeltauglichen Zukunft“ gesetzt und verfolgt weiterhin ihr Vorhaben, die Stadt „fit für die Zukunft“ zu machen und die Wohn- und Lebensqualität der rund 17.000 Bewohnerinnen und Bewohner nachhaltig zu verbessern. Darunter fallen städtebauliche Entwicklungen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, der Ausbau des Angebotes an alternativen Mobilitätsformen sowie die Sensibilisierung und Umweltbildung der Bewohnerinnen und Bewohner. In diesem Zusammenhang spielt auch die Umgestaltung von Spielplätzen und Freiflächen eine Rolle. So sollen die Spielanlagen nicht mehr nur als reines Bewegungsangebot verstanden, sondern zu einem komplexen Wirkungsgefüge aus Natur- und Bewegungsspiel entwickelt werden. Spielerisch sammeln Kinder und Jugendliche wertvolles Wissen zu Umweltthemen, zur urbanen Anpassung an den Klimawandel und zum schonenden Umgang mit Ressourcen.

Um diesen Umgestaltungsprozess anzugehen, wurden zunächst vorbereitende Untersuchungen hinsichtlich der vorhandenen Spiel- und Freizeitflächen durchgeführt. Die Ergebnisse geben in dieser Broschüre einen Überblick über die Anzahl, Lage und Ausstattung sowie den Zustand und die Aufenthaltsqualität der einzelnen Anlagen und ihr Zusammenspiel. Parallel dazu ist eine Analyse der demographischen Ausgangssituation erfolgt, um die Auslastung der Spiel- und Freizeitflächen oder eine mögliche Unterversorgung zu klären. Im Ergebnis werden Aussagen dazu getroffen, welche Standorte rückgebaut werden können und an welchen Standorten eine Neuerrichtung von Spiel- und Freizeitflächen sinnvoll ist. Abschließend werden Entwicklungsperspektiven für die künftige Gestaltung der Spiellandschaft in Bendorf sowie seiner Einzelanlagen formuliert.

Die Erörterung der Bedarfe sowie der folgenden Planungsprozesse ist unter Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner – insbesondere der Kinder und Jugendlichen – erfolgt. Aufbauend auf diesem Austausch zwischen Stadtverwaltung, Planungsbüro und die Flächen nutzenden Personen, kann zukünftig die Aufenthaltsqualität auf den Spiel- und Freizeitflächen gesteigert und ein besseres Miteinander in der Stadt gewährleistet werden.

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